SPD möchte Kostenlose Schulkindbeförderung für alle Erfelder Kinder

Mit dem Antrag „Schülerbeförderung Erfelden“ der SPD-Fraktion zur kommenden Stadtverordnetenversammlung soll ein sicherer Schulweg für alle Erfelder Schülerinnen und Schüler der Martin-Niemöller-Schule im Stadtteil Goddelau erreicht werden.

Aktuell entscheidet die Straße oder gar die Hausnummer des Elternhauses darüber, ob der Kreis die Kosten für die sichere Schulkindbeförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln übernimmt
oder nicht.

„Es darf nicht sein, dass die Lage des Wohnsitzes darüber entscheidet, ob das Schulkind über einen sicheren Weg in die Schule kommt oder nicht“ macht der Erfelder Ortsvereinsvorsitzende Ottmar Eberling bei der Fraktionssitzung klar.

Dass der Schulweg zwischen den Stadtteilen über die gefährliche Kreuzung der B44 führt, sei bei den dort gefahrenen Geschwindigkeiten nicht länger zu verantworten, so Fraktionsvorsitzender Matthias Thurn.

Erreicht werden soll das Ziel des Antrages dadurch, dass dieser Schulweg als gefährlich eingestuft wird. Dies war auch der Fall, so lange auf Schulweg von Wolfskehlen nach Goddelau die B26 noch nicht durch eine Unterführung überquert werden konnte.
So wird der Magistrat aufgefordert, auf den Kreis einzuwirken auch die Kreuzung der B44 entsprechend einzustufen. Somit würde der Kreis auch die Kosten für die Schülerbeförderung des Kindes übernehmen.