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Riedstadt-Erfelden, 26. Februar 2017

Verkehrssituation im Stadtteil Erfelden

SPD Ortsverein fährt bei Rundfahrt neuralgische Punkte an
Die Gruppe beim Halt in der Hildegard-von-Bingen-Straße (Foto: Niels Quante)
Die SPD Erfelden hatte bei einer Fahrradrundfahrt durchs Ort die Verkehrssituation des Stadtteils unter die Lupe genommen. Treffpunkt war an der Ecke Goddelauer Stra-ße/Bahnstraße. Hier zeigte sich die Problematik bei der Einsicht in die Bahnstraße aus der Goddelauer Straße kommend. Diese ist durch den Parkplatz auf der Bahnstraße immens erschwert. Das gleiche ist beim Parkplatz gegenüber der Berliner Straße der Fall. Für die SPD ist dies ein nicht zu unterschätzender Gefahrenpunkt, der beseitigt werden muss.

Ortsvereinsvorsitzender Ottmar Eberling machte allerdings den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern deutlich, dass für die Verkehrsregelung auf Gemeindestraßen allein der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde zuständig ist. Da die Bahnstraße zudem eine Kreisstraße ist, hat hier der Kreis die Zuständigkeit. Er sicherte aber zu, dass die SPD über die Fraktion den neuen Bürgermeister um Prüfung bitten wird, ob die Parkplätze versetzt werden können. „Marcus Kretschmann müsste dafür eigentlich ein offenes Ohr haben, ist ihm aufgrund seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit als Ordnungsamtsleiter in Gernsheim diese Materie doch nicht fremd“, zeigte sich Ottmar Eberling optimistisch.

Karin Schäfer wies auf die unbefriedigende Situation in der Wilhelm-Leuschner-Straße hin. Die Bürgersteige auf beiden Seiten sind so schmal, dass mit Kinderwagen oder Rollator ein Begehen extrem hinderlich ist. Darüber hinaus ist es für den stehenden Verkehr gerade an der Bäckerei und am Kindergarten gefährlich, da hier die Autos oft überholen. Die Straße sollte ihrer Auffassung nach eine Tempo 30-Zone sein.
Ottmar Eberling machte deutlich, dass es sich auch hier um eine Kreisstraße handelt. Darüber hinaus wollte die SPD bei der Sanierung der Straße die Bürgersteige mit einbeziehen, dies war jedoch nicht durchsetzbar. Der Punkt steht aber weiter auf der politischen Agenda.

Danach machte die Gruppe in der Hildegard-von-Bingen-Straße auf der Höhe des Spiel-platzes halt. Die Entscheidung, aus dieser Straße eine Spielstraße zu machen, wird zum Teil sehr kritisch gesehen. Der stellv. Ortsvereinsvorsitzende, Stadtverordnetenvorsteher Niels Quante, wies jedoch darauf hin, dass es hier kein einheitliches Meinungsbild gibt, vielmehr gibt es auch positive Rückmeldungen. Nach den geforderten Charakteristiken für eine Spielstraße ist jedoch eindeutig, dass die Hildegard-von-Bingen-Straße diese nicht erfüllt. Von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern kam der Vorschlag, am Spielplatz ein sog. Drängelgitter anzubringen, um das Ausfahren zu verlangsamen, und auf der Straße Tempo 20 einzuführen. Niels Quante sicherte zu, dass die SPD Erfelden diese Vorschläge in ihre Überlegungen mit einbeziehen wird.

Zum Abschluss fuhr die Gruppe in die Rheinallee. Karin Schnatbaum berichtete dort über einen Vorfall, bei dem ein LKW bei der Einfahrt in die Rheinallee stecken geblieben ist. Sie regte an, hier ein Einfahrtsverbot für LKW ab 3,5 Tonnen zu machen und ggf. eine Einbahnregelung von/bis Fischergasse zu prüfen.

Ottmar Eberling und Niels Quante dankten zum Abschluss den Teilnehmern der Rundfahrt für die aktive Beteiligung und die konstruktiven Vorschläge. Sie sicherten noch einmal zu, dass die SPD alle Anregungen aufgreifen und über die Stadtverordnetenversammlung an den Bürgermeister herantragen werden.


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